Porsche und ATZ im Schulkindergarten
ATZblog | 4. August 2008
Sicherlich ungewohnt: ATZ-Redakteur samt Fahrzeug des Geschäftsbereichs Öffentlichkeitsarbeit der Porsche AG auf dem Vorhof eines Klinikgeländes. Umringt von zahlreichen Kindern, die in Richtung Fahrersitz drängen. Auf eigenen Beinen oder im Rollstuhl, Post-OP-Kinder und entwicklungsverzögerte Kinder, ein Kind mit Prader-Willi-Syndrom, behinderte und gesunde Kinder. Angefragt hatte in der Redaktion die Kinderklinik Schömberg (Schwarzwald) – beziehungsweise der angegliederte Schulkindergarten. Der bietet für seine kleinen Patienten individuelle pädagogische Hilfe wie Aufbau von Motivation, Spiel- und Lebensfreude, Vermittlung von Grundfähigkeiten und Wissen, Förderung von verschiedenen Wahrnehmungsfähigkeiten, sozialem Lernen und Selbstständigkeit. Berücksichtigt wird hierbei die emotionale Stabilität des Kindes im Zusammenhang mit Krankheit, Unfallfolgen und Trennungsängsten. Im Rahmen dieser Arbeit werden in unregelmäßigen Abständen Projektwochen durchgeführt. In jüngerer Vergangenheit zum Beispiel zu den Themen Polizei, Baustelle und Feuerwehr – und vergangene Woche nun eben zum Thema Auto.
Eine ganz simple Idee: Der ATZ-Redakteur erzählt den Kindern, was zum Auto alles dazu gehört. Danach kann am realen Objekt getastet, gedrückt, gehupt (!), gehört und gerochen werden. Ein roter Cayman bietet dazu eine ideale Spielwiese und reichlich Anreiz. Dass der Effekt jedoch so enorm sein würde, hätten weder beteiligte Erzieher noch Ärzte – geschweige denn der Redakteur – erwartet. Selbst bei Kindern mit schwersten Handicaps weckte der Tag eine derartige Begeisterung, die beinahe schon nachdenklich stimmt. Nachdenklich, da mit minimalem Aufwand eine solche Wirkung erzielt werden kann. Und dies an einer Stelle, wo noch weit mehr investiert werden sollte.
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(Autor: Ruben Danisch, Redakteur ATZ|MTZ)







Am 5. August 2008 um 11:26 Uhr
Hallo Herr Danisch,
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eine super Idee und ein super Beitrag !!!
Macht die Arbeit an so einem Tag nicht 1000x mehr Spaß als sonst?!
Ich würde mir wünschen dass von mehreren Seiten solche Initiativen ausgehen würden. Man kann Kinder nicht nur mit Autos begeistern, auch mit weit weniger “aufwändigen” Dingen, manchmal reichen schon Kleinigkeiten.
Und so ein Einsatz zeigt Erwachsenen immer wieder wie wichtig die kleinen Dinge im Leben sind, die uns allerdings in der allgemeinen Komplexität immer mehr verloren gehen (wer nimmt schon noch den Geruch seines eigenen Autos war, wenn man nicht explizit danach fragt?
Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Liebel
Am 7. August 2008 um 00:30 Uhr
Hallo Herr Danisch,
eine wirklich wunderbare Idee! Als ehemaliger Zivildienstleistender kann ich nachempfinden, wieviele Anreize für Kinder durch solch ein schönes Auto geschaffen werden. Eltern sowie die gesamten Klinikmitarbeiter können für den lobenswerten Einsatz schon allein die Begeisterung noch lange Zeit als Ansporn nutzen. Diese Kinder kommen sicherlich gerne in den Schulkindergarten bzw. in die Klinik zurück!!
Selbst wenn es nur darum ginge, den Kleinen einen Tag außergewöhnliche Freude zu bereiten, hat sich diese Initiative gelohnt.
Liebe Grüße und Danke – garantiert nicht nur in meinem Namen
Sebastian Troue
Am 12. August 2008 um 13:27 Uhr
Tolle Sache!
Am 14. August 2008 um 13:30 Uhr
Hallo Herr Danisch!
Hiermit möchten wir uns nochmals für Ihren Einsatz bedanken. Es war sowohl für die Kinder, als auch für die MitarbeiterInnen des Schulkindergartens und der Kinderklinik Schömberg ein unvergesslicher Tag. Ohne Berührungsängste, mit viel Feingefühl und Freude gingen Sie individuell auf die Kinder ein und beantworteten geduldig ihre Fragen.
Wir wünschten, es würden sich mehr “Fachfremde” trauen, die Hemmschwelle zu überwinden und Ihrem Beispiel folgen.
Die Kinder und die Mitarbeiterinnen der Mäusegruppe sagen DANKE !!!
Am 29. Januar 2009 um 10:48 Uhr
Schöne Aktion. Die würden sicher auch bei größeren Kindern bis hin zu erwachsenen Männern Anklang finden